Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e. V.

Jüdischer Friedhof Altona

Erste Station war der jüdische Friedhof oder auch Portugiesenfriedhof in der Königsstraße in Hamburg Altona, wo zwischen 1611 und 1869 Bestattungen durchgeführt wurden. Die Friedhofseinteilung  in einen aschkenasischen (für deutsche Juden) und einem portugiesischen (für portugiesische Juden) Teil ist leicht daran zu erkennen, dass die Grabsteine im aschkenasischen Teil aufrecht stehen und im portugiesischen Teil liegend verlegt sind.

Unter fachkundiger Führung der Herren

Dr. Michael Studemund-Halévy (u. a. Mitarbeiter am Institut für die Geschichte der deutschen Juden und Lehrbeauftragter für Judenspanisch) 

und

Rien van der Vegt (evangelischer Vorsitzender der christlich-jüdischen Gesellschaft Hamburg e.V. mit einem zehnjährigem Aufenthalt und Wirken in Jerusalem)

wurden exemplarisch anhand ausgewählter Grabsteine die heutigen Forschungsmethoden und -möglichkeiten dargestellt. Zum Beispiel an den Gräbern des von 1729 bis 1732 in Emden tätigen Rabbiners Jacob Emden sowie der Stammmutter der Familie Mendelsohn, Frau Fromet Mendelsohn, geb. Gugenheim, (Nachfahren waren bedeutende Bankiers, Komponisten, Gelehrte und Industrielle) wurden Inhalte und Bedeutungen der Grabesinschriften erläutert.

Der Jüdische Friedhof Altona ist derzeit aussichtsreicher Kandidat als Weltkulturerbe der UNESCO.

Nähere Informationen sind unter

http://www.xn--jdischer-friedhof-altona-vsc.de/index.html

zu erhalten. 


 

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