Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e. V.

Israelische Töchterschule

Nach einem Spaziergang durch das Grindelviertel gelangten wir zur dritten Station, der Israelischen Töchterschule in der Karolinenstraße, der letzten jüdischen Hamburger Schule während der Naziherrschaft.

Wir saßen auf den Schulbänken im erhaltenen naturwissenschaftlichen Klassenzimmer, wo uns die Leiterin der heutigen Gedenk- und Bildungsstätte, Frau Dr. Erika Hirsch, eindrucksvoll vor Augen führte, wie man sich bemühte, den Kindern einen begrenzten Raum und eine begrenzte Zeit normales Leben zu ermöglichen, bis 1942 alle jüdischen Schulen schließen mussten und der Unterricht für jüdische Kinder verboten wurde.

Ende der 1980er Jahre erfolgte die Einrichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte. Der anschließende Rundgang durch die in acht Themenbereiche eingeteilte Dauerausstellung gab einen  Einblick in das ehemalige jüdische Schulleben der Hansestadt. 

Nähere Informationen zur Israelischen Töchterschule sind unter

http://www.dasjuedischehamburg.de/inhalt/gedenk-und-bildungsst%C3%A4tte-israelitische-t%C3%B6chterschule


 

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